Nachruf Elke Weiand

Mit großer Bestürzung erhielten wir am 8. Juni 2021 die Nachricht, dass Elke Weiand unsere langjährige Webmasterin und Verantwortliche von VDA-online ganz plötzlich verstorben ist. Noch in den Tagen zuvor, haben wir gemeinsam intensiv an der online Version unserer Stellungnahme für den Bundestag gearbeitet und gemeinsam Pläne gemacht, wie wir die zahlreichen Erhaltungszuchten unserer Mitglieder und anderer vivaristischen Gruppierungen im Web ansprechend präsentieren könnten.


Der Tod von Elke hinterlässt bei uns allen eine große Lücke, denn seit 2014 war sie als Referatsleiterin von VDA-online für die gesamte technische Administration, aber auch für die funktionalen Verbesserungen und den Service für die Mitglieder verantwortlich. Mit einem neuen Konzept brachte sie die Webseite, mit dem aktuellen Layout und Inhalt, Anfang 2016 online und arbeitete bis Anfang Juni mit großem Enthusiasmus an der ständigen Verbesserung der Seite.


Elke selbst hat sich erst 2004 ihr erstes Aquarium angeschafft, um neben der stressigen Arbeit am Computer in ihrem Job Ablenkung zu finden. Sie spezialisierte sich schon seit vielen Jahren auf die Gruppe der „Sonderlinge“ und der Lebendgebärenden, arbeitete an Erhaltungszuchten aktiv mit. Sie fand nicht nur bei der Haltung und Zucht vieler Aquarienfische die innere Ruhe, sondern wurde zeitgleich auch eine der geduldigsten Fotografinnen in Sachen Makro- und Fischfotografie, die ich kenne.


Kontakt zum VDA hält Elke bereits seit 2009 durch ihre Mitgliedschaft im Arbeitskreis Wirbellose in Binnengewässern e.V. (AKWB), später dann den Eintritt in den Arbeitskreis Kaltwasserfische und Fische der Subtropen und den Arbeitskreis Lebendgebärende Aquarienfische.


Auf ihren eigenen Webseiten, aber auch als Mitglied des VDA- Arbeitskreises Lebendgebärende Aquarienfische und des Vereins Deutsche Gesellschaft für Lebendgebärende Zahnkarpfen e.V., deren Webseiten sie ebenfalls administrativ betreute, veröffentlichte sie Bildergalerien mit ihren fantastischen Fotos. Mit zunehmender Erfahrung begann Elke Fachartikel für zahlreichen Magazine zu schreiben und illustrierte sie mit ihren tollen Fotos. Auch in der VDA-aktuell veröffentlichten wir einige ihrer zahlreichen Nachzuchtberichte und Fischporträts.


Für mich persönlich, aber auch für den VDA reißt Elkes Tod ein tiefes Loch, denn oft haben wir zwei gemeinsam am Samstag, am Sonntag oder spät in der Nacht noch nach Lösungen für technische Probleme gesucht oder passende Bilder für einen meiner politischen Vorträge herausgesucht und irgendwie, hat Elke die Lösung dann auch immer gefunden.


Elke Du fehlst mir, Du fehlst dem VDA und wir wissen, wir können Dich und Deine Arbeit nicht ersetzen. Wir hoffen wir können die Arbeit, in die Du viel Zeit und Herzblut gesteckt hast, einigermaßen weiterführen und den VDA weiter in das online Zeitalter führen.


Text und Bild: Kathrin Glaw



Elke Weiand (links auf dem Foto) selbst Fotografin, war eher Kamera scheu. Hier eine Erinnerung an ihren Besuch auf der Messe in Sindelfingen auf dem VDA-Stand.


Quelle: https://vda-online.de/blog/entry/191-nachruf-elke-weiand/